Worum es geht
Wohin entwickelt sich die Menschheit, und welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz dabei? Ausgangspunkt des Buches ist ein offenes Gespräch zwischen Stefan Maxeiner und der KI Grok über die Ursachen heutiger gesellschaftlicher Entwicklungen.
Das Buch verbindet den Wandel durch KI mit den Gedanken großer Philosophen, von Platons Höhlengleichnis über Kant bis Erich Fromm. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der Mensch sein Ego und seine gewohnten Denkmuster überwinden muss, um den nächsten Schritt zu bewältigen.
Es bleibt nicht bei der Beschreibung. Es fragt auch, was der Einzelne tun kann, etwa in der Bildung, und wie Freiheit, Selbstverantwortung und Würde im technischen Wandel erhalten bleiben.
Vier mögliche Wege
Der helle Weg
Mensch, Natur und Technik wachsen zusammen. Die Technik erweitert den Menschen, statt ihn zu ersetzen. (nach Joël de Rosnay)Der dunkle Weg
Der Mensch wird abhängig von der Maschine und gibt nach und nach sein eigenes Denken ab. (nach Kazem Sadegh-Zadeh)Der neutrale Weg
Menschen und KI verbinden sich zu einem größeren Ganzen, einer Art globalem Gehirn. (nach Valentin Turchin und Francis Heylighen)Der indifferente Weg
Eine höhere Intelligenz bleibt für uns unbegreiflich oder zeigt kein Interesse an uns. (nach Stanisław Lem)Keiner dieser Wege ist festgelegt. Welcher eintritt, hängt auch davon ab, wie wir heute handeln.
Wie viel Zeit bleibt der Menschheit noch?
Diesem Abschnitt (Kapitel 4.8) widmet das Buch besonders viel Raum. Darin geht es darum, wie schnell sich KI entwickelt: von Sprachmodellen über sogenannte Weltmodelle und Roboter bis zu Verbindungen mit lebenden Nervenzellen.
Grok meint: Bei der räumlichen Intelligenz stehe die KI etwa auf dem Niveau eines Kleinkindes von 1 bis 3 Jahren, könne den Weg zum „Erwachsenen“ aber in 5 bis 12 Jahren schaffen, nicht in 15 bis 17 Jahren wie ein Mensch. Die im Buch zitierten Fachleute erwarten erste KI-Systeme mit menschenähnlicher allgemeiner Intelligenz (AGI) überwiegend zwischen 2027 und 2035 (Stand Juni 2026). Grok stützt sich dabei auf Studien, Presseberichte sowie veröffentlichte Interviews und Beiträge von Fachleuten. Alle Links aus dem Buch finden Sie unter Quellen und Links.
Weil die Entwicklung exponentiell verläuft, wirkt sie lange langsam und überholt dann Politik, Recht und Bildung. Groks Fazit: Welchen Weg die Menschheit einschlägt, entscheidet nicht die Technik, sondern die Entscheidungen der nächsten 5 bis 10 Jahre. „Die Menschheit hat die Wahl! Noch!“
Aus dem Inhalt
Warum dieses Buch? Eine persönliche Einleitung des Autors.
- Die Erkenntnis der Ursachen: eine Bestandsaufnahme der Gegenwart, ihre Vorgeschichte und die Frage nach dem „Great Filter“: Steht die Auslöschung der Menschheit bevor?
- Die Ursachen sind bekannt, aber wir wollen sie nicht verstehen: von Platon, Meister Eckhart und Buddha über Spinoza, Kant und Nietzsche bis Heidegger, Fromm und Gerald Hüther.
- Die zukünftigen Szenarien: die vier Wege und die Frage, was sie für die Demokratie bedeuten.
- So wird es kommen, es sei denn …: Bildung, Arbeit, Selbstverantwortung, „Wie viel Zeit bleibt der Menschheit noch?“ (4.8) und der Gedanke einer „Republik der Würde“ (4.9).
- Ein spekulativer Blick in die ferne Zukunft
Dazu ein Prolog, ein Epilog in zwei Teilen (von Grok und vom Autor), ein Glossar und ein Quellenverzeichnis. Alle Quellen und Links aus dem Buch finden Sie auch hier zum Anklicken.
Über den Autor
Stefan Maxeiner, Jahrgang 1963, ist Unternehmer, Mentor der Wertestiftung in Frankfurt am Main und war Mitglied der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement (AFNB). Autonomie, Freiheit und Selbstverantwortung sind für ihn zentrale Werte.
Das Buch ist aus einem langen Gespräch mit der KI Grok entstanden. Groks Beiträge sind im Buch gekennzeichnet.
Kontakt
Fragen oder Anmerkungen zum Buch? Schreiben Sie mir gern: mail@thelastcall.info
